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Thursday, July 11, 2013

Review: Bose Soundlink Mini - die erste echte Mini Boombox für unterwegs!


Mein Wunsch nach einem mobilen Lautsprecher war immer "möglichst klein, mit möglichst großem Klang". Der FoxL war der erste derart kompakte Lautsprecher, den ich probiert habe, der wirklich einen halbwegs zufriedenstellenden Klang erzeugen konnte. Der FoxL war jedoch bei weitem nicht perfekt, so war die maximale Lautstärke relativ beschränkt, und bei leisen Lautstärken klang er doch eher flach und leblos, außerdem ist er nicht gegen Mobilfunk abgeschirmt, sodass immer wieder Störgeräusche vom Handy den Klanggenuss stören, wenn das Handy zu nah liegt. Liegt es zu weit weg, hat man wiederum mit Streamingabbrüchen zu kämpfen.

Den FoxL besitze ich schon seit etwa 3 Jahren, aber die zwischenzeitliche Suche nach einer besseren Alternative war dennoch ohne Erfolg. Die von mir getesteten Lautsprecher wie Jabra Solemate, Philips Shoqbox, JBL Flip, oder UE Mobile Boombox waren bereits erheblich größer als der FoxL, brachten klanglich aber nicht wirklich großartige Verbesserungen. Sie waren teilweise zwar lauter, aber bei normalen Lautstärken hatte der FoxL klanglich dennoch die Nase vorn, dank seiner neutralen und angenehmen Klangabstimmung und einem insgesamt sogar voluminöseren Klang, als die anderen. Auch der JBL Charge, oder der UE Boom, hätten zwar interessante Features zu bieten, sind aber klanglich trotzdem eher mit Küchenradios zu vergleichen.

Bei noch größeren Modellen kommt man dann bereits in die Größenklasse von Bose's Soundlink oder TDK's A33, und selbst da können die meisten kaum mithalten, wie man hier gut sehen kann.


Meine Referenzlautsprecher für großen Klang bei geringer Größe waren immer die Computer Music Monitors von Bose, die einzeln größenmäßig in etwa dem Jabra Solemate oder Philips Shoqbox entsprechen, aber klanglich in einer ganz anderen Liga angesiedelt sind, leider ohne Akku nicht wirklich als portabel zu bezeichnen. Dann aber hatte Bose vor etwa einem Monat überraschend den Soundlink Mini vorgestellt, und meine Hoffnung war, dass Bose in der Tat als erster Hersteller es endlich schaffen würde meinen portablen Wunschlautsprecher, auf den ich schon seit Jahren warte, zu bauen.

Bis jetzt hatte ich weder Gelegenheit den Soundlink Mini zu hören noch zu sehen, obwohl in den USA die ersten Geräte schon seit fast 2 Wochen verfügbar sind, hielt Bose mich hierzulande bis zum  offizellen Erscheinungstermin hin, sodass ich erst heute 200 Euro leichter geworden bin, um ihn voller Neugier endlich in der Hand halten zu können und ausgiebig zu testen.

Gleich vorweg: Das Teil spielt alles bisher dagewesene locker an die Wand. Der gleich teure Beats Pill oder der etwas günstigere JBL Charge klingen dagegen wie erbärmliche Radiowecker. Wenn man bedenkt, dass die Jambox seinerzeit auch etwa 200 Euro gekostet hat und teilweise mit Resonanzproblemen und Verzerrungen zu kämpfen hat, ist das Angebot von Bose fast schon als Schnäppchen zu bezeichnen, denn das Gehäuse vom Soundlink mini wirkt sehr edel und hochwertig, die Verarbeitung ist perfekt ohne jegliche optische Mängel. Die Jambox hinterlässt im direkten Vergleich den Eindruck eines billigen Lego-Spielzeugs. Es ist beinahe schon Wucher, was Jawbone oder Beats für ihre lächerlichen Geräte verlangen.
Doch das Grinsen kommt erst, wenn man den Soundlink Mini das erste mal spielen lässt. Man glaubt kaum, dass so ein wuchtiger Bass aus einem derart kompakten Gehäuse möglich ist. Bose zeigt es vor, dass es doch möglich ist, und verweist all die anderen Hersteller in die Ecke, die mit ihren vielversprechenden Behauptungen wie "full-range JBL® sound with exceptional bass", oder "the Beats Pill produces powerful sound [...] enjoy soaring highs and deep, booming bass", oder "the JAMBOX delivers shimmering highs and thumping lows that you can literally feel - the richest sound all in the palm of your hand" nur leere Versprechungen und heisse Luft produzieren, denn einen wirklich nennenswerten Bass schafft nur der Soundlink Mini bei dieser Größe.

Aber der Reihe nach, zuerst zu den Fakten:
Beim Kauf wurden mir 3 Jahre Premiumgarantie für den Soundlink Mini "geschenkt", obwohl ich noch nie Probleme mit Bose-Geräten hatte (außer mit dem Cover des ganz ersten Soundlink). Beispielsweise hat mein alter Sounddock portable gute 5 Jahre ohne jegliche Macken gespielt, trotz intensiver Nutzung am Strand und bei Sonnenschein, bis er kürzlich einen neuen Besitzer gefunden hat, der hoffentlich weitere 5 Jahre damit Spass hat.
Außerdem hat mir Bose auch eine eigene lustige Tragetasche mit dem Soundlink Mini als Thema mitgegeben unter dem Motto: "Go with better Sound", darin der Soundlink Mini in einer Schuhschachtel-großen Box.



In der Schachtel findet sich neben dem Lautsprecher selbst auch die Ladeschale sowie das Netzteil sowie einiges Papierzeug samt Anleitung usw, die man wohl eh nie lesen wird.


 
Das Netzteil ist recht klein und dadurch einfach zu transportieren. Die Kontakte klappen gleichzeitig nach innen, sodass das Netzteil für den Transport sehr flach wird. Um das Kabel gibt es ein zuätzliches Klettband, damit man das Kabel eingerollt besser verstauen kann. Leider benötigt das Netzteil hierzulande einen eigenen EU-Adapter, der zusätzlich aufgesteckt werden muss, dadurch ist das ganze nicht mehr ganz so kompakt. Hier lob ich mir halt schon das US-Steckerdesign, weil dadurch viel kleinere Ladegeräte möglich sind. Ansonsten wird weder ein Aux-Kabel noch irgendwas anderes mitgeliefert.


Ich selbst habe mir zusätzlich die grüne Gummihülle als Extra dazugegönnt, da der Soundlink Mini doch öfters vor allem draussen im Einsatz sein wird und ich ihn nicht gleich beim ersten Transport zerkratzen will. Es gäbe sonst noch eine blaue Hülle, oder eine orange-rote. Während die beiden ersten teilweise transparent sind, verdeckt die letztere das Gerät fast zur Gänze. Ich hätte mir auch neutralere Hüllen gewünscht, entweder vollkommen transparent, ohne bunten Rand, oder mit grauem Rand ähnlich wie das Gitter, oder sogar schwarz. Mit der Hülle wirkt der Soundlink Mini nicht ganz so elegant und auch etwas klobiger, ist aber auch besser geschützt, wie eine Art "Bumper", weshalb ich das Cover vermutlich nicht oft abnehmen werde. Ich traue dem Soundlink Mini in das Cover gehüllt sogar Stürze auf Beton zu, ohne jegliche Schäden davonzutragen, wobei probieren würde ich es jetzt freiwillig ehrlich gesagt nicht. Er erscheint schon extrem robust, wie aus einem Guss.

Am Design und der Formgebung mögen sich die Geister scheiden, auch ich hätte wohl eher was rundes ala UE Boom bevorzugt, aber hat man das Teil erst mal in der Hand, wirkt es schon extrem edel. Auch von der Haptik gibt es nichts zu bemängeln. Die Tasten auf der Oberseite sind im Gegensatz zum normalen Soundlink unter einer Gummihülle, sodass man auch mal mit nassen Händen hingreifen kann, um die Lautstärke zu ändern, ohne Angst zu laufen, dass Wasser in die Ritzen eindringen wird. Die Lautstärketasten sind abgehoben, damit man sie "blind" besser ertasten kann.
Das Gitter an der Front und Rückseite ist sehr fein gelocht, mir ist auch aufgefallen, dass sich Fuseln recht schnell darin verfangen, beim normalen Soundlink sind die Öffnungen dagegen größer und der Dreck lässt sich so auch leichter entfernen.





Der Soundlink Mini ist überraschend schwer für die Größe. Er ist nur marginal größer als die Jambox, er ist etwas länger, aber hochgestellt von den Maßen beinahe exakt wie eine Jambox. Der Soundlink Mini ist jedoch etwa doppelt so schwer, einerseits ein Zeugnis von hochwertigen Materialien, andererseits ein Nachteil, wenn man das Teil schnell mal mitnehmen will und auf das Gewicht bedacht ist. Trotzdem ist der Soundlink Mini deutlich kompakter als der Jabra Solemate, oder die Philips Shoqbox, die beide ähnlich schwer waren.



Verglichen mit einem Computer Music Monitor, ist das Volumen des Soundlink Mini sogar geringer, durch den Akku usw, ist er aber schwerer.



Der normale Soundlink, obwohl gerade selbst etwa buchgroß ist trotzdem erheblich klobiger als der Mini. Den Soundlink Mini verstaut man sogar schnell mal in einer größeren Hosentasche, für den normalen Soundlink benötigt man schon eine Jackentasche oder einen Rucksack.


Was ich besonders mag ist die Ladeschale. Diese erleichtert einem das Laden enorm. Musste ich beim normalen Soundlink immer wieder das Kabel zum Laden hervorholen, das sich zwischenzeitlich hinter die Kommode verschlichen hat, wird der Soundlink Mini einfach in die Schale gelegt und man braucht sich um nichts sonst zu kümmern. Man kann ihn natürlich auf die klassische Art auch direkt mit dem Netzteil laden, aber ich wüsste nicht warum.
Ohne Hülle rutscht der Soundlink Mini fast von allein passgenau in die Schale, mit der Hülle muss man den Mini schon halbwegs genau ablegen und gegebenfalls etwas nachjustieren, damit die Kontakte greifen und der Ladevorgang mit einem "Blup" als Bestätigungston beginnt.

So eine Ladeschale oder Ladestation hätte ich mir auch sehnlichst für den Libratone Zipp gewünscht, der den Ladestecker an der Unterseite derart unvorteilhaft und vertieft verbaut hat, dass es jedes mal einer Fingerübung bedarf, um das Kabel dort reinzufummeln.
Gerade portable Lautsprecher, die man immer wieder mitnimmt, oder in der Wohnung bzw. Garten rumträgt, ist ein schnelles und unkompliziertes Aufladen das Um und Auf.

Auf der Unterseite des Soundlink Mini ist eine Art Gummifuss. Dieser Fuss erlaubt eine stabile und rutschfreie Ablage, lässt sich aber abziehen, um darunter den Akku zugänglich zu machen. Es ist immer wieder löblich, wenn Hersteller sich über die begrenzte Lebenszeit von Akkus Gedanken machen und diese nicht fix verbauen wie Apple z.B. Ich weiss zwar nicht, was ein Ersatzakku kosten wird, geschweige wann die ersten verfügbar sein werden, aber es ist gut die Option zu haben, den Akku bei Bedarf wechseln zu können. Bin schon neugierig auf die ersten BIG Jambox Besitzer, die von ihren schwächelnden Akkus berichten und fragen, was sie nun machen sollen!
Der Akku vom Soundlink Mini ist mit eigenen Torx-Schrauben fixiert und mit 7.4V und 2330 mAh relativ stark, weshalb er auch sein Übriges zum hohen Gesamtgewicht beitragen wird.



So neugierig wie ich bin, wollte ich unbedingt einen Blick hineinwerfen, deshalb hier noch einige Impressionen vom Inneren. Die Schrauben, die den Akku fixieren sind extrem schwergängig. Ein schneller Wechsel unterwegs, falls man mit dem Gedanken spielt sich einen Zweitakku zu besorgen, wird nicht so einfach zu bewerkstelligen sein. Der Akku nimmt allem Anschein nach auch beinahe das gesamte übrig verbleibende Volumen im Inneren ein, aber auch Innen ist alles hübsch professionell verarbeitet wie man sieht:




Nach dem Einschalten leuchtet gleichzeitig auch die Batterieleuchte kurz auf, die farblich in groben Schritten darstellt, wieviel Akku noch vorhanden ist, grün, orange, rot, wie schon beim großen Bruder.
Verbunden wird der Soundlink Mini erstmalig per Bluetooth durch längeres Drücken der Bluetoothtaste. Danach kann er vom Quellgerät gefunden werden und bestätigt die erfolgreiche Paarung mit dem gleichen Piep, wie schon der normale Soundlink. Ich hätte mir den Ton leiser und dezenter gewünscht ehrlich gesagt, aber er stört nicht derart stark die die Soundeffekte vom Solemate.
Ansonsten bietet der Soundlink Mini keinerlei besondere Features. Er hat weder NFC, noch Apt-X, oder gar eine Freisprecheinrichtung. Er ist nur zum Musikhören gedacht. Etwas schade finde ich, dass Bose nicht die aktuellen Möglichkeiten von Bluetooth anbietet, wie gleichzeitige Paarung mit mehreren Geräten, oder die Paarung von 2 Soundlinks zu einem Stereosystem. Ich hätte mir auch eine globale Lautstärke gewünscht, damit diese gleichzeitig den Zuspieler mitregelt, wenn am Gerät lauter gedreht wird. Auf die Art kann man das Soundtuning entsprechend der Lautstärke viel besser kontrollieren. Da ist Bose einfach etwas hinterher. Auch beim Soundlink Mini merkt man wie schon beim großen Soundlink, dass der Klang je nach Lautstärkeeinstellung abhängig vom Zuspieler leicht variiert. Schön wäre gegebenfalls auch eine App-Unterstützung, bei der man verschiedene Soundprofile auswählen könnte. Unter anderem wäre der Wechsel zwischen einem Outdoor Tuning oder einem Small-room Profil denkbar.
Überhaupt kommt der Soundlink Mini etwas spät auf den Markt. Die Konkurrenz hat mitterweile zusätzliche Funktionen in Ihre Lautsprecher eingebaut, das einzige wo der Soundlink Mini wirklich punkten kann, ist die Klangqualität, bzw auch die Qualität des Geräts selbst, wo doch viele (allen voran die Beats Pill) wie billige überteuerte Plastiktoys wirken.

Mich hat natürlich brennend interessiert, wie der Soundlink Mini klanglich mit den Music Monitors mithalten kann, von denen er wohl mehr oder weniger indirekt abstammt, aber auch wieviel Abstriche im Sound man zum normalen Soundlink machen muss.
Angeblich sind die Chassis im Soundlink Mini komplett neu entwickelt worden. Daneben bietet er 2 entgegengesetzt arbeitende Passivradiatoren, ähnlich wie schon in den Music Monitors und später dann im großen Soundlink. Dadurch vibriert der Soundlink Mini auch nicht derart stark, zumindest nicht einseitig. Mir ist es immer wieder passiert, dass der FoxL bei höheren Lautstärken trotz zusätzlicher von mir angebrachten Gummifüsse rumgewandert ist, um irgendwann vom Tisch zu fallen. Obwohl man die Vibration der Passivradiatoren sehr deutlich spüren kann (z.B. auf einer Parkbank abstellt, ist der Bass im Hintern gut spürbar) tanzt der Soundlink Mini selbst bei maximaler Lautstärke nicht herum, und die ist ziemlich beeindruckend, erreicht er mehr oder weniger 3/4 der Lautstärke vom großen Bruder, trotz nur einem Drittel des Volumens, wobei der dann natürlich nicht mehr ganz so klar und voluminös klingt.

Ich habe versucht den Soundlink Mini in der kurzen mir zur Verfügung stehenden Zeit ausgiebig mit dem großen Soundlink zu vergleichen, aber auch dem TDK A33, den ich zur Zeit noch dank eines Freundes leihweise zur Verfügung habe sowie mit dem doch schon vielfach größeren Libratone Zipp.
Fakt ist, dass der Soundlink Mini trotz der geringen Größe durchaus mit den großen Lautsprechern mithalten kann, oder sogar in einigen Bereichen deutlich bessere Resultate liefert.


Am imposantesten ist der Klang vom Mini bei normalen und leiseren Lautstärken. Da hat der Lautsprecher eine enorme Wucht, die dem großen Soundlink in nichts nachsteht und die man bei dieser Größe nie erwarten würde. War ich schon damals vom Klang des großen Soundlink ziemlich überrascht, treibt es der Soundlink Mini wirklich auf die Spitze! Macht man die Augen zu, hat man eine große Boombox vor sich.
Der von vielen favorisierte JBL Charge, aber selbst größere Lautsprecher wie TDK A33, oder Philips P9 klingen erstmal blass dagegen. Was aber auch sofort auffällt ist, dass die oberen Höhen nicht ganz so brillant sind, zumindest nicht so, wie ich es mir gerne gewünscht hätte. Der obere Mittenbereich sowie die unteren Höhen sind beim Mini direkter und klarer als beim normalen Soundlink, aber der normale Soundlink klingt in den oberen Bereichen doch feiner und dezenter. Beim Soundlink Mini hat man im direkten Vergleich ein wenig den Eindruck, als würde man ein stärker komprimiertes MP3-File hören, der normale Soundlink klingt detailierter. Doch durch die andere Abstimmung klingt der Mini trotz abgeschwächter Höhen teilweise sogar klarer, als der normale Soundlink, der manchmal einen verhangenen Eindruck hinterlässt, je nachdem wie leise man hört, bzw wie optimal er aufgestellt ist. Der Mini klingt nämlich selbst bei niedrigsten Lautstärken noch homogen, mit druckvollem Bass und klaren Höhen, der normale Soundlink wummert bei solchen Lautstärken nur.
Fürs Nachtkästchen zum leisen Musikhören beim Einschlafen, wäre der Soundlink Mini auf jeden Fall die deutlich bessere Wahl, ganz zu schweigen vom Platzbedarf.
Der Mini erreicht in etwa 80% der Lautstärke des normalen Soundlink, klingt da aber nicht mehr wirklich sauber. Der normale Soundlink hat bei dieser Lautstärke noch viel mehr Volumen und ist von der Dynamik auch besser.
Bis etwa 75-80% der Lautstärkeskala des Mini ist der Klang ohne große Einbußen, er klingt da immer noch sehr druckvoll und überzeugend ohne merkbaren Bassverlust, alles hält sich schön in Waage. Man ist da ca. bei 65% des normalen Soundlink. Beide klingen bei dieser Lautstärke immer noch relativ ähnlich, wobei der normale Soundlink je nach Aufnahme meistens die Nase vorn hat. Erst darüber setzt beim Mini die Klangbearbeitung deutlicher ein, die Pegelspitzen werden stark komprimiert, der Bass hat kaum noch Kraft, und alles klingt recht bemüht und hinterlässt einen leicht verzerrten Eindruck, obwohl es als Ganzes dennoch recht akzeptabel klingt, denn eine Jambox maximal aufgedreht verzerrt teilweise extremer, ist dann aber nicht mal halb so laut wie der Mini. Sehr basslastige Aufnahmen, aber auch House mit durchgängigem Kick klingen natürlich schlechter, als dynamischere Aufnahmen wie Funk, Jazz usw, wo der Pegel nicht dauernd bei 100% ausgesteuert ist.

Der Klang vom Mini lässt sich auch gut mit dem A33 vergleichen, beide ähneln sich da interessanterweise sehr. Der Mini klingt jedoch bassiger, im Mittenbereich klarer, nur in den Höhen zeichnet der A33 etwas feiner. Erst wenn man noch lauter aufdreht, hat der A33 dann die Nase vorn, weil beim Mini die Bässe doch stärker zurückgedreht werden und er dann auch angestrengter klingt. Bei 75% des Soundlink Mini, ist man in etwa bei 60% am TDK A33, bzw bei 3 von 5 Lautstärkestrichen. Bis da klingen beide bemerkenswert ähnlich. Darunter klingt der Soundlink Mini voluminöser als der A33, darüber zieht dann der TDK davon, bis er ab 4 Lautstärkestrichen auch schon selber zu verzerren beginnt.

Ich habe den Soundlink Mini auch gegen eine BIG Jambox getestet und die klang bei leiseren Lautstärken wie ein Küchenradio, erst bei höheren Leveln, konnte sich die BIG Jambox dann ähnlich dem A33 durchsetzen und lieferte einen deutlich volleren Klang.
Trotzdem lobe ich mir die lautstärkeabhängige Abstimmung von Bose. Der Klang kann selbst im Freien leise gehört durchaus beeindrucken, da hängt der Mini sogar locker die vielfach größeren Lautsprecher ab, nicht mal der Libratone Zipp klang bei normalen Lautstärken wirklich voller oder voluminöser, aber natürlich dank der Bändchenhochtöner im Gegenzug auch viel feiner im Höhenbereich, gleichzeitig aber auch etwas hohl, der Mini klang da doch angenehmer und natürlicher.


Bis etwa 50% der Lautstärke des Zipp, steht der Soundlink Mini rein vom Klangvolumen dem Libratone in nichts nach, klingt teilweise sogar "fetter". Wenn man bedenkt, dass der Zipp ein Vielfaches an Volumen und eine viel größere Chassis zur Verfügung hat, ist es schon beachtlich, was Bose da geschafft hat. Bei leisen Lautstärken kommt der Zipp bassmäßig nicht mal durch Anpassung der entsprechenden Soundprofile per Libratone-App wirklich mit.
Ebenso kann sich der Mini gegen die Computer Music Monitors gut behaupten, die Music Monitors klingen zwar klarer im Höhenbereich, aber als Ganzes überzeugt der Klang vom Mini mehr, der Bass ist tiefer, wuchtiger, der Mittenbereich natürlicher. Was natürlich fehlt ist die Stereobühne, die die Music Monitors dank freier Aufstellung erlauben.

Im Bass reicht der Mini ohne großen Lautstärkeabfall bis knapp unter 60 Hz runter. Man kann teilweise sogar noch unter 50 Hz was hören, aber dann schon mit deutlich reduzierter Amplitude. Natürlich ist das ganze lautstärkeabhängig. Füttert man den Mini bei hohen Lautstärken mit einer 80 Hz Sinuswelle, kommt Rechteck raus, aber man darf nicht vergessen, dass man da ziemlich am physikalischen Limit ist, das Bose hier zu biegen und brechen versucht.
Der Bass wird hörbar auch relativ stark und künstlich gepusht. Mit Hifi hat das natürlich nichts zu tun. Bei basslastigen Aufnahmen hat man selbst bei niedrigen Lautstärken oft das Gefühl, dass es im Bassbereich knapp an der Verzerrung kratzt. Sehr schlecht klingen z.B. Titel wie "Grüner Samt" von Marsimoto, nicht dass ich diese Art von Musik hören würde, aber auf Rdio wurde das vorgeschlagen, und als ich es angespielt habe, klang der Bass auf dem Mini ziemlich inakzeptabel.
Für meinen Geschmack hätte Bose da 1/8 weniger pushen sollen, dann wäre es perfekt. Trotzdem freue ich mich über denWow-Effekt, den Bose einem da bietet und schraube meine Hifi-Ansprüche gern dementsprechend runter.


Insgesamt bin ich vom Klang des Soundlink Mini sehr beeindruckt. Bei dieser Größe habe ich noch nichts beeindruckenderes gehört. JBL Flip mag vielleicht klarere Höhen wiedergeben, aber sonst hat er nichts wirklich zu bieten, der Mittenbereich geht unter, und vom Bass hört man gar nichts. Der größere JBL PlayUp hat im Bassbereich schon mehr Kraft, klingt aber noch verhangener als der Soundlink Mini, der insgesamt ein weit überzeugenderes Klangbild schafft und bei dieser Größe einfach eine Wucht darstellt.
Wenn man nicht gerade die volle Lautstärke benötigt, würde ich den Mini teilweise sogar dem großen Soundlink vorziehen, da er klanglich auch nicht ganz so stark einbüßt, wie der große, wenn man nicht genau frontal davor sitzt. Der große hat vor allem bei höheren Lautstärken die Nase vorn, und klingt als Ganzes etwas differenzierter, vorausgesetzt man sitzt optimal davor.

Zur Akkulaufzeit kann ich keine exakten Werte liefern, da es sehr nach Musik und Lautstärke variiert. Bei 80% der Lautstärke (darüber wird der Klang etwas zu bemüht) habe ich auf jeden Fall knapp über 4 Stunden erreicht. Nach 3 1/2 Stunden hat die Powerleuchte angefangen rot zu blinken, danach hat der Mini noch etwas über eine halbe Stunde bei gleicher Lautstärke weitergespielt, bis er sich von selbst ausgeschaltet hat. Um ihn danach erneut einzuschalten, muss er erst wieder an den Strom angehängt werden.
Bei mittleren Lautstärken habe ich bisher über 8 Stunden erreicht. Das sind zwar nicht ganz die Werte, die ich vom großen Soundlink geschweige vom Sounddock Portable gewöhnt bin, aber für einen Strandeinsatz reicht es allemal!

Ich habe noch auf die Schnelle ein paar Vergleichsvideos vobereitet, wobei die Audioqualität nur so gut sein kann, wie das eingebaute Mikrofon der Kamera, ich hoffe man kann trotzdem die grobe Klangtendenz des Mini erkennen:



Vorab mein derzeitiges Fazit: Der Soundlink Mini rockt! Für unterwegs, aber auch für draussen ist er dank der geringen Größe die perfekte Wahl und um knapp 200 Euro sogar für Bose Verhältnisse im eher günstigen Rahmen. Der gleich teure FoxL klingt im Vergleich wie ein Handylautsprecher und verzerrt bereits, ab wo es klanglich beim Mini erst richtig interessant wird. Klanglich würde ich mir vielleicht noch eine etwas feinere Höhenzeichnung wünschen, und eine leicht zurückhaltendere Bassabstimmung, aber ich will mich jetzt wirklich nicht beklagen. Man muss sich auch der Grenzen bewusst sein, der Mini ist nicht dafür gedacht eine komplette Anlage zu ersetzen, sondern eher was, um auch unterwegs einen respektablen Klang zu genießen. Ich habe den Mini im Park getestet und selbst auf halber Lautstärke hörte man ihn mehrere Meter weiter mit voller Wucht.
Auf jeden Fall hat Bose hier eine echte Miniboombox kreiert, die den Namen auch wirklich verdient hätte, im Gegensatz zu Logitech's bisherigen Säuselböxchen.


+ sehr hochwertige Anmutung und edles Design
+ kompakt und gut transportabel
+ praktische Ladeschale
+ Klang bis etwa 75% Lautstärke extrem voluminös
+ Klang auch bei Flüsterlautstärke druckvoll und ausgewogen
+ tief reichender Bass (neuer Maßstab bei dieser Größe)
+ für Bose recht "erschwinglich"
+ Klang viel ernsthafter abgestimmt als bei der Konkurrenz
+ klanglich nicht ganz so direktional und gleichzeitig klarer als der große Soundlink
+ hohe Lautstärke möglich
+ Akku bei Bedarf tauschbar


- klingt bei hohen Lautstärken recht bemüht und komprimiert mit Anzeichen von Verzerrung
- Höhenwiedergabe zurückhaltend
- Bass teilweise etwas künstlich "fett"und unsauber (vor allem bei sehr basslastigen Aufnahmen)
- relativ schwer
- teures Zubehör
- Extrahüllen nur in schrillen Farben erhältlich
- keinerlei "Specials" wie NFC, Apt-X etc.
- Bestätigungstöne bei Bluetoothpaarung und Ladestart/stop zu laut


 

27 comments:

  1. Wie immer ein super Testbericht. Danke!

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  2. Danke für den Test. Meiner kommt leider erst am 1 August :(
    Wie es scheint, bietet der undlink mini genau das was ich erhofft hatte..

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  3. hallo olaf,

    ich bin wieder mal sehr beeindruckt von deinem ausführlichen review. beide daumen hoch! bin schon gespannt wenn ich das teil bei unserem nächsten treffen live höre bzw. was du zum klipsch kmc-3 sagst ;)
    lg martin

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    1. ein test, oder zumindest ein kurzer hörtest zum klipsch mit erwähnung hier im blog würde auch mir zusagen. ich hoffe wir haben demnächst die gelegenheit das teil gemeinsam genauer unter die lupe zu nehmen, auch im vergleich zu meinem altec lansing MIX.

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  4. Ist der flip bei maximallautstärke lauter als der soundlink mini bei ca. 80% also wo er noch nicht verzerrt?

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    1. Der Flip ist insgesamt etwas lauter als der Soundlink Mini, aber er klingt maximal nicht gut, der Klang ist dünn und komprimiert. Der Soundlink Mini verzerrt auch maximal nicht, er klingt etwas angestrengt, aber da verzerrt nichts, der Klang ist bei maximal kraftvoller als der vom Flip.

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  5. Vielen Dank für den Beitrag.

    Ich hatte am Donnerstag die Gelegenheit den SoundLink Mini im Laden zu hören und muß zugeben, er hat mich angenehm überrascht, ja fast schon umgehauen.
    Nun konnte ich nicht widerstehen und habe ihn bestellt. Er kommt aber erst um den 1. August.

    Zur Zeit nutze ich den Jabra Solemate, mit dem ich eigentlich zufrieden bin.
    Ich würde gerne wissen, ob es einen direkten Vergleich zwischen dem SoundLink Mini und dem Solemate gibt.
    Das kann ich zwar ab August selbst herausfinden. Nur würde mir dann vermutlich der geliebte Solemate noch mehr leid tun. ;)

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    1. Der Soundlink Mini spielt in einer ganz anderen Liga als der Solemate, er spielt ja fast auf dem Niveau vom grossen Soundlink, teilweise sogar besser. Den normalen Soundlink konnte ich in der Küche nicht verwenden, der hat da nicht gut geklungen.
      Ich hatte ja den Solemate schon getestet, keine Ahnung ob du es gelesen hast, aber begeistert hat er mich damals nicht. Meine Hoffnung war ja damals schon, dass der Solemate ansatzweise den Klang vom Soundlink bringt, er ist sogar etwas grösser, er war aber nur marginal besser als Jambox usw, halt lauter aber bei hohen Lautstärken hat er verzerrt.
      Den direkten Vergleich hab ich jetzt nicht, aber vielleicht hast du Lust beide dann zu Vergleichen, wir können es auch gern hier im Blog posten, wenn du auch ein paar Fotos machst usw. Würde mich freuen.

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  6. Gibt es den soundlink mini jetzt schon in offieziellen bose stores in deustchland?
    Ich konnte keine informationen dazu finden

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    1. am besten anrufen, ich habe meinen direkt aus dem wiener store, aber auf der homepage steht da jetzt 14 tage lieferzeit. vielleicht haben die stores aber trotzdem welche.

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  7. Macht Lust auf mehr. Gerade heute ist mein Logitech UE Boom gekommen und ich muss ganz ehrlich sagen, dass ich ein wenig enttäuscht bin.. Ok vlt waren meine Erwartungen auch einfach zu hoch (jogge mit Shure SE-215 und habe am Macbook die Adam Artist 3), aber der Bass kommt kaum raus. Die App taugt mit ihren 3 Profilen nicht wirklich und erst mit dem iPhone Equalizer Setting "mehr Bass" gehts langsam in eine richtige Richtung.
    Was dahingegen sehr gut gefällt ist das tolle Design, der quasi 360Grad Sound (nur im Bereich der Bedienelement wird er vernehmbar schwächer) sowie - für die meisten unwichtig - die Option das Ding aufzuhängen. Damit eignet sich das Gerät perfekt für den Zelturlaub, wo wir mit alle Mann um einen Tisch sitzen und möglichst gleich Musik hören wollen - das wird bei einem Gerät wie dem Soundlink Mini ja eher schwierig?

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  8. Hey Oluv,
    Wann kommt denn ein Vergleich zur UE Boom :)? Fände ich sehr interessant !

    Gruß Benny

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    1. Wird es wohl nicht geben, da mir kein UE Boom zur Verfügung steht.
      Was ich so mitbekommen habe, soll der UE Boom bloß bei der maximalen Lautstärke punkten können, aber von der Klangfülle reicht er nicht ansatzweise an den Soundlink Mini. Der brilliert vor allem bei gemäßigten Lautstärken mit einem extrem vollen und erwachsenen Klang.

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    2. Vielen Dank :).

      Deine Seit ist übrigens super, ich wüsste nicht was ich ohne dich machen sollte ! Weiter so :) und danke.

      Gruß

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  9. Hallo,

    danke für deinen tollen und ausführlichen Bericht! Wirklich super!
    Habe mit heute den Soundlnk Mini in einem Fachgeschäft besorgt - ich bin wirklich beeindruckt! WAHNSINN!

    LG Lukas

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  10. Mann mann mann ... super Review und sehr nachvollziehbare Vergleichsvideos.
    Vielen Dank dafür.
    Ich bin angefixt und brauch das Teil. Dumm nur, dass grad Wocheende ist.
    Du solltest mindestens Gratis-Testgeräte von den Herstellern bekommen.
    Solche Reviews lohnen sich nicht nur für den interessierten Kunden.

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  11. So, ich hab ihn jetzt. UN-GLAUB-LICH!!!
    Ich hab ja einiger reviews gelesen, aber den Ausschlag gaben bei mir Deine Vergleichsvideos.
    Ich hab also sehr hohe Erwartungen in das kleine Teil gehabt. Was soll ich sagen: Sie wurden übertroffen!
    Drinnen ist mir der Mini teils schon etwas zu basslastig, aber ... was für ein großer und großartiger Sound aus der kleinen Kiste.
    Ein geiles Stück Technik!

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  12. Sehr schönes Review!
    Bei Saturn war der Kleine schnelle ausverkauft und ich mußte erst 14 Tage warten.
    Sound ist absolut bombastisch. Inzwischen habe ich mir auch die schicke Nylon Transporthülle gekauft.

    Nach dem ersten Laden ist allerdings das Netzteil kaputt gegangen. Habe es bei Saturn einschicken lassen. Mit einem 800mA, als auch mit einem 1A Ersatznetzteil hat das Laden nicht funktioniert. Erst mein großes Universalnetzteil hats gepackt. Denke, dass das Originalnetzteil eine Schwachstelle sein könnte; viel zu schwach ausgelegter Chinamist.

    Hoffe, dass das kein Dauerproblem wird.

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    1. So, gestern kam der Anruf von Saturn. Das Netzteil wurde von BOSE eingezogen. Es gibt kein Ersatznetzteil. Der Verkauf des Gerätes wurde gestoppt und den Händlern empfohlen, das Gerät zurückzunehmen. Eventuell gibt es dann ab Dezember wieder ein neue version mit passendem Netzteil...

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    2. komisch, ich habe jetzt 3 Soundlink Mini gehabt, und bei keinem einzigen hatte ich ein Problem mit dem Netzteil. Das einzige was stört, dass die Netzteile summen, wenn nichts angehängt ist.

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  13. ich hatte gestern die beats pill gekauft...und ha...heute morgen in den mediamarkt...einmal beats pill zurück und Bose Soundlink Mini gekauft für 10 eus mehr....okay er ist schwer aber im rahmen...akku ist leicht zugänglich "respekt"..macht nicht jeder...und der sound...WOW da kann die pill nicht mithalten....zurzeit eigendlich keine.....in der größe,,,,ich breue es null und für 179 euro fair und bestens verarbeitet.....Bose I Like's better!

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  14. Hast du die Firmware des Soundlink schon mal aktualisiert? Ich hab mal wo gelesen dass da Update den Lautsprecher funktionsunfähig machen kann.

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    1. Nein, noch kein Update gemacht. Beim alten Soundlink hab ich mal eines gemacht, aber ich wusste nicht mal dass es zum Soundlink Mini schon ein Update gibt. Wo soll das sein?

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  15. Vielen Dank für diesen tollen Review! Ich habe seit letztem Sommer die JBL Playup, überlege mir allerdings zur Bose Soundlink Mini zu wechseln. Dein Review war der einzige in welchem ich ebenfalls einen Verweis auf die Playup gefunden habe, danke! Momentan bin ich allerdings noch sehr unentschlossen.

    Mit besten Grüßen

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  17. Hallo, ich hatte eine Idee und die scheint nun doch nicht zu funktionieren. Zu meinem neuen PC mit Windows 8.1 habe ich mir noch einen weiteren SoundLinkMini gekauft und wollte nun 2 über Bluetooth anschließen, einer im Bad und einer am Schreibtisch. Aber das geht nicht, es läuft immer nur einer. Gibt es eine Möglichkeit? Ansonsten habe ich heute 160,OO Euro umsonst ausgegeben. Bin nicht so versiert.

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    1. Das können nach wie vor nur einige Bluetoothlautsprecher, sie verbinden sich dann untereinander meistens zu Stereo, manche haben auch die Option die Musik auf dem zweiten quasi zu spiegeln. Aber für echtes "Multiroom" wäre Sonos mit dem Play:1 viel geeigneter, ist halt stationär, klingt aber auch um Längen besser als der Soundlink Mini. Auch bei Sonos hat man die Möglichkeit entweder zu Stereo zu verlinken, oder auf mehreren Lautsprechern das selbe abzuspielen, egal in welchem Raum.
      Sonst gäbe es noch die Möglichkeit über Airplay-Lautsprecher. Bei iTunes hat man dann die Wahl mehrere Airplaylautsprecher gleichzeitig für die Wiedergabe auszuwählhen, aber 100% synchron is es nicht wie bei Sonos.

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